„Als ehemals Betroffene verstehe ich die Thematik rund um chronische Schmerzen im Genitalbereich sehr gut und fühle mit.“
Ebeno mulifakturiell, wie die Schmerzen entstehen, so ganzeinheitlich ist der Bedarf der Behandlung.
- körperlicher, emotionaler und geistig
1:1 Coaching
Es geht zunächst ganz alleine um dich, denn jede Geschichte ist anders und bedarf einer anderen Ausrichtung in der Behandlung.
Paarsitzungen
Partner*innen, Freund*innen, Therapeut*innen, Menschen, mit denen du sprechen möchtest und dabei Unterstützung benötigt.
Coachingansätze
- systemisch: Wir beleuten gemeinsam dich, dein Umfeld und weitere Einflüsse
Themen
1. Beschwerden verstehen und einordnen
2. Anatomie, Körperwahrnehmung und Selbstakzeptanz
3. Medizinische Ursachen und Diagnostik
4. Vulvafreundliche Pflege und Reizreduktion
5. Beckenboden und körperliche Entspannung
6. Schmerzverarbeitung und Nervensystem
7. Psychische Belastungen, Trauma und Sicherheit
8. Vaginaltraining und schrittweises Einführen
9. Sexualität ohne Druck
10. Partnerschaft, Kommunikation und Einwilligung
11. Medizinische und therapeutische Behandlungsmöglichkeiten
12. Vom Kinderwunsch zum Elternsein und alles dazwischen
13. Alltag, Selbstmanagement und Rückfallprophylaxe
14. Begleiterkrankungen
15. Interdisziplinäre Versorgung und langfristige Stabilisierung
Es ist der Vierklang,
den es bedarf

Körper
Ziel ist es, zu verstehen, wie und warum der Körper sich schützt sowie Gewebe und Beckenboden zu entlasten, Beweglichkeit und Körperkontrolle zu verbessern sowie Schmerzen zu reduzieren.
- Anatomie
- Schmerzgedächtnis
- Neuropastizität
- Atem- und Entspannungsübungen
- Sanfte Dehnung und Mobilisation
- Triggerpunktbehandlung
- Schrittweise Desensibilisierung
- Gleitmittel

Psyche
Auf psychischer Ebene geht es darum, Emotionen wie Angst, Scham, Stress, negative Erwartungen und traumatische Erfahrungen zu bearbeiten. Die Schmerzen sind belastende Schutzreflexe.
- Angst-Vermeidungs-Kreislauf „Teufelskreis“ unterbrechen
- Grenzen spüren lernen
- Kommunikation persönlicher Grenzen - Arten, „Nein“ zu sagen
- Dein Lebenskompass
- Sicherheit, Selbstwirksamkeit und Vertrauen aufbauen
- Psychoedukation über Schmerz und Angst
- Stress- und Belastungsmanagement
- Körperbildarbeit
- Ressourcenarbeit
- Biografiearbeit
- Emotionale Regulation
- Achtsamkeitstraining
- Progressive Muskelentspannung
- Geführte Imagination
- Journaling und Reflexion
- Aufbau von Selbstwirksamkeit
- Rückfall- und Krisenplanung

Geist
Wissen und begreifen sind Zweierlei
Auf geistiger Ebene geht es um Bedeutung, innere Haltung, Werte, Hoffnung und die Frage, wie die betroffene Person ihre Sexualität und ihren Körper wieder selbstbestimmt gestalten möchte. Achtsamkeits- und sinnorientierte Ansätze können die Schmerzbewältigung und den inneren Abstand zu belastenden Empfindungen unterstützen.
- von geben
- Achtsamkeit und Meditation
- Beobachten von Körperempfindungen ohne sofortige Bewertung
- Atemmeditation
- Bodyscan
- Innere Ruhe und bewusste Pausen
- Arbeit mit persönlichen Werten
- Sinn- und Bedeutungsarbeit
- Entwicklung einer persönlichen Heilungsperspektive
- Stärkung von Hoffnung und Zuversicht
- Selbstmitgefühl
- Akzeptanz ohne Resignation
- Arbeit mit inneren Glaubenssätzen
- Veränderung von Gedanken wie „Mit mir stimmt etwas nicht“
- Entwicklung eines selbstbestimmten Körperbildes
- Visualisierungen von Sicherheit und Wohlbefinden
- Rituale für Selbstfürsorge und Stabilität
- Naturerleben
- Kreatives Schreiben
- Malen, Musik oder andere künstlerische Ausdrucksformen
- Dankbarkeitsübungen
- Zukunftsbild und persönliche Ziele
- Identitätsarbeit
- Achtsame Sexualität
- Verbindung von Lust, Nähe und persönlichen Werten
- vom Geben zum Nehmen

Systemik:
Die soziale Ebene ergänzt, weil Partnerschaft, familiäre Reaktionen, medizinische Erfahrungen und gesellschaftlicher Druck die Beschwerden beeinflussen können. Eine gute Behandlung berücksichtigt daher auch Kommunikation, Unterstützung, Grenzen und die konkrete Lebenssituation.
- Rollenanalyse

Paararbeit
Folgt…
- Aufklärung über die Schmerzen
- Paarübungen
- die Sicht der Partner*in beleuchten
- Ängste des Gegenübers aufdecken

Gruppen-arbeit
Der VagiTalk die Selbsthilfegruppe
Daher ist die Selbsthilfegruppe der bestmögliche, stark unterstützende und niedrigschwelligste Einstieg zu einer erfolgreichen Behandlung.
