Die Entstehungsgeschichte
Der VagiTalk entstand aus dem Wunsch, das Tabu rund um vaginalen Schmerzen, Schmerzen an der Vulva bzw. Schmerzen bei der Penetration bzw. Geschlechtsverkehr oder bei gynäkologischen Untersuchungen zu brechen, sodass sich kein Mensch damit alleine fühlen muss.
2012 als ich meine Diagnose bekam, gab es im deutschsprachigen Raum keine Bücher und das Wissen war sehr dünn.
Anlaufstellen wie Profamilia, aber auch Therapeut*innen hatten kaum bis keine Referenzen.
Ich habe mich sehr alleine gefühlt.
Damals schwor ich mir, dass sollte ich irgendwann einen Weg raus aus dem Schmerz finden, gehe ich damit an die Öffentlichkeit.
Aus einem Wunsch wurde ein Podcast, aus dem Podcast ein Instagramaccount, aus dem Account eine Selbsthilfegruppe und aus der Selbsthilfegruppe eine Berufung.
Jetzt bin ich Begleiterin psychosoziale Gesundheit, Coachin und Sozialtherapeutin in Ausbildung. Und wer weiß was die Zukunft noch mit sich bringt…
Aus der Ambition „Wenn ich nur einem Menschen mir meiner Erfahrung auch nur ein kleines bisschen helfen kann, hat sich all die Arbeit gelohnt…“ mit der ich die Aufklärung 2021 gestartet habe und so viel Gutes und Herzerwärmendes daraus entstanden ist… wurden meine Ziele andere:
Die Mission
Den Bekanntheitsgrad der Themen Vaginismus, Vulvodynie und Dyspareunie bzw. sexueller Schmerzstörungen und daraus resultierenden Leidensdruck unter Menschen und insbesondere unter Ärzt*innen und Gynäkolog*innen zu erhöhen, sodass diese künftig nicht nur Teil der gynäkologischen Facharztausbildung werden sondern auch die Behandlung vollumfänglich von den Krankenkassen getragen werden.
Ein Herzensthema : Mein Lebensthema
Enttabuisierung für mehr Lebensqualität
Der VagiTalk bietet in einem geschützten Rahmen Aufklärungsarbeit, Tipps im Umgang mit vaginalen Schmerzen bzw. Schmerzen an der Vulva in der Partnerschaft sowie rund um schwanger werden, Schwangerschaft und gibt Kraft und Mut.
Kurz: Hilfe zur Selbsthilfe.
Mit dem Podcast „DerVagiTalk“ fördern wir gemeinsam die Enttabuisierung und stärken betroffene Menschen auf ihrem Weg zu einer erfüllter Sexualität sowie Reduktion des Leidensdrucks.
Es geht um: „Weg von, das kann ich nicht“ hin zu „Ich weiß was ich mag, mir gut tut und was ich will.“
Bist du Betroffe, ehemals Betroffe, nahestehende Person einer betroffenen Person von Vaginimus und/ oder Vulvodynie / Dyspareunie oder Fachperson wie z.B. Sexualtherapeut*in, Beckenbodentrainer*in, etc. dann laden wir dich herzlich mit deiner Story / Aufklärungsarbeit zum Podcast oder in Form von Artikeln ein. Gerne auch unter Wahrung deiner Identität - anonym.
